


TOTAL COMPOSITES
innovative, vorgefertigte Bausätze für den Bau von Expeditions- und Reisefahrzeugkabinen
Mythen über Verbundwerkstoffe

1. Was andere sagen: „Nimm Wabenkernplatten!“
Was wir sagen: Wir verstehen die Anziehungskraft von Wabenkernplatten – sie sind konstruktionsbedingt robust. Aber man muss den größten Nachteil klar benennen: Wabenkern-Verbundplatten bieten praktisch keinerlei Dämmung.
Bei Total Composites verwenden wir ausschließlich Polyurethan-Schaumkerne, die speziell für die Automobilindustrie entwickelt wurden und einen R-Wert von 5 pro Zoll haben. Unser Standard-Camper hat Platten bis zu 3,23“/84 mm Stärke – das entspricht einem Dämmwert von bis zu R16. Wabenkern hingegen ist im Grunde nur ein Kunststoffkern mit Lufttaschen und zudem 1/3 schwerer als eine Schaumkernplatte.
2. Was andere sagen: „PIR (Polyisocyanurat) ist besser als PU (Polyurethan).“
Was wir sagen: Im Kern sind es die gleichen Materialien. Der einzige Unterschied: PIR hat eine etwas höhere Flammwidrigkeit als unser Schaum. Das ist jedoch irrelevant, da der Schaum komplett von einer glasfaserverstärkten Deckschicht mit B2-Zertifizierung umschlossen ist. Im Brandfall kommt das Feuer zuerst mit der Glasfaserhaut in Kontakt, nicht mit dem Schaum. Der Schaum wäre das Letzte, was betroffen wäre – deshalb ist dieser Unterschied in der Praxis bedeutungslos.


3. Was andere sagen: „Unsere Bauweise ist thermisch effizient“ (trotz Kondenswasserbildung).
Eines der größten Probleme vieler Camper ist der Wärmeübergang – auch bekannt als Kältebrücke. Wärmeübergang entsteht, wenn Materialien Hitze oder Kälte durch die Außenwände leiten. Jedes Element aus leitfähigen Materialien – wie Streben, Schrauben oder Profile – erzeugt zwangsläufig Kondensation an der Innenseite. Das wird zum ernsthaften Problem, wenn sich Wasser unbemerkt hinter Möbeln sammelt und zu Fäulnis, Schimmel und Geruchsbildung führt.
Bei Total Composites legen wir den Fokus darauf, genau dieses Problem zu eliminieren. Wir nutzen spezielle Montagetechniken für Möbel ohne Schrauben und setzen nichtleitende Eckprofile ein.
Was andere sagen: „Wählt uns, wir haben Aluminiumprofile mit thermischer Trennung.“
Was wir sagen: Aluminiumprofile sind in Nordamerika leicht und günstig verfügbar – daher setzen viele Camper-Hersteller auf sie. Das Problem: Aluminium und GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff) vertragen sich schlecht. Durch wechselnde Temperaturen trennen sich die Materialien mit der Zeit, wodurch Wasser in die Fugen eindringen kann. Gelangt Wasser in die Profile, führt das zu einer allmählichen Schädigung der Strukturteile und damit zu Langzeitschäden.
Selbst mit „thermischer Trennung“ bleibt die Kondenswasserbildung erheblich, weil die Materialien weiterhin Wärme und Kälte leiten. Zusätzlich erfordert Aluminium einen stark toxischen Primer, um eine ausreichende Klebekraft zu erreichen.
Bei Total Composites haben wir die beste Lösung gefunden: unsere eigenen, einzigartigen GFK-Profile (nur in unseren Bausätzen erhältlich).



